S u c h e n
Gefäßchirurgie (PAVK-Durchblutungsstörungen)

Gefäßchirurgie ist ein medizinisches Fachgebiet. Sie umfasst die konservative, endovaskuläre oder operative Behandlung der Blutgefäße, häufig durch Anlegen von Gefäßbypässen bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder Protheseneinlage bei Aneurysmen. Zur Gefäßchirurgie gehört auch die operative Behandlung der das Gehirn versorgenden Gefäße bei Arteriosklerose zur Schlaganfallprophylaxe. Daneben werden in der Gefäßchirurgie Shunts angelegt. Diese bezeichnen eine Kurzschlussverbindung zwischen Arterie und Vene, über die dann eine Dialyse durchgeführt wird.

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Dr.med. Ivan Radkov

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Facharzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie, Phlebologie und Lymphologie

DWA-Wund-Diplom-Arzt

Koordinationsarzt für die Behandlung von Diabetischem Fußsyndrom

Medical Director for ‘The Professors Alliance of Germany’

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dr-radkov@medicalcenter-leflair.de

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Tel.: +49(0)211 51508484

Privat-Sprechstunden:

nur nach Vereinbarung

Leistungen:

  • Ambulante und stationäre Operationen von Krampfadern (Varizen)Behandlung von chronischen Wunden
  • Vakuum-Verbände (VAC, NPWT)
  • Radiofrequenztherapie bei Besenreisern
  • Diagnostik und Therapie bei Lymphödemen
  • Thrombosediagnostik und -Therapie
  • Komplexe Behandlung von Zellulitis
  • Ultraschalluntersuchungen (Doppler- und Duplexsonographie)
  • Ultraschalluntersuchungen der hirnversorgenden Arterie
  • Ultraschalluntersuchungen der Bauchschlagader zur Diagnose von Aneurysmen
  • Ultraschalluntersuchungen der Becken- und Beinschlagadern
Krampfadern

Krampfadern sind dauerhaft erweiterte, unregelmäßig geschlängelte Venen. Sie kommen vor allem an den Beinen vor, mitunter auch im Beckenbereich. Krampfadern sind nicht schön anzusehen und können gesundheitliche Probleme bereiten.

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Um die Krampfadern entfernen zu können, ist ein ärztlicher Eingriff erforderlich. Notwendig ist ein solcher, wenn die betroffenen Venen durch die Stauung stark ausgesackt sind und nicht mehr richtig funktionieren. Der Arzt wird zunächst die Venen mittels Ultraschalluntersuchung oder Gefäßröntgen (Angiografie) untersuchen und dann entscheiden, welches Verfahren zum Krampfadern-Entfernen im Einzelfall am besten geeignet ist. Wichtig dafür ist zum Beispiel, in wie weit das tiefe Venensystem ebenfalls mitbetroffen ist oder ob nur die oberflächlichen Venen verändert sind.

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Folgende Verfahren können infragekommen:

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  • Stripping
  • Radiofrequenz-Ablation
  • Laser-Ablation
  • Schaumsklerosierung

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Das am meisten etablierte Verfahren ist unumstritten seit langer Zeit das Stripping. Hier sehen Sie Dr. Radkov bei einer solchen OP:

Besenreiser

Besenreiser sind eine Form von Krampfadern: winzige, erweiterte Venen, die in der Haut verlaufen und von außen sichtbar sind. Man erkennt feine Äderchen, die rötlich bis bläulich durch die Haut schimmern. Da sie sich wie ein Reisigbesen ausbreiten, nennen sie sich umgangssprachlich Besenreiser. Auch Begriffe wie “Besenreiservarizen” oder “Besenreiservarikosis” stehen für diese Krampfaderform.

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Es gibt verschiedene Methoden zur Entfernung von Besenreisern: Der Arzt kann in die winzigen Venen ein Mittel spritzen, durch welches sie veröden. Der Fachbegriff für dieses Verfahren lautet Sklerosierung. Das Medikament bewirkt, dass die Venenwände der Besenreiser verkleben und nicht mehr durchblutet werden. Sie werden vom Körper langsam abgebaut und verblassen nach einigen Wochen.

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Eine Alternative ist die Lasertherapie. Hierbei werden die Besenreiser durch die Energie des Lasers verödet. Der Eingriff eignet sich für sehr feine Äderchen. Narben hinterlässt das Lasern nicht.

 

Herr Dr. Radkov bei einer Sklerosierung:

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Wundheilungsstörungen

Als Wundheilungsstörung bezeichnet man einen verzögerten bzw. atypischen Ablauf der Wundheilung. Viele Patienten haben oft einen langen Leidensweg mit dauerhaft geöffneten oder wiederholt aufgehenden Wunden hinter sich.

Oft liegt der Wundheilungsstörung eine Wundinfektion, meist eine bakterielle Infektion einer Wunde mit den klassischen Zeichen einer lokalen Entzündung zugrunde. Bei phlegmonöser Ausbreitung liegt eventuell eine Allgemeininfektion (Sepsis) mit hohem Fieber und Schüttelfrost vor. Wundinfektionen
kommen häufig als Infektionen nach Verletzungen (posttraumatische Wundinfektionen) sowie postoperativ im Krankenhaus (postoperative Wundinfektionen) vor.

Jede Wunde, die nicht regelrecht abheilt oder sich immer wieder öffnet, sollte einem Arzt vorgestellt werden. Das gilt insbesondere für Diabetiker, Menschen mit Durchblutungsstörungen und anderen chronischen Erkrankungen. Mit Herrn Dr. Radkov können Sie sich  über die Möglichkeiten zur Behandlung von Wundheilungsstörungen beraten.

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Heilung nach der Hauttransplantation

Heilung nach der Hauttransplantation

Hauttransplantation

Offene Stellen an der Haut können z.B. durch Verletzungen und durch größere Operationen an der Haut oder auch durch Durchblutungsstörungen, Entzündungen und Ähnliches entstehen.
Zu große offene Hautstellen sind schmerzhaft und können sich leicht infizieren. Sie bieten keinen ausreichenden Schutz für das darunterliegende Gewebe. Daher kann je nach Ursache die beste Therapiemöglichkeit eine Hauttransplantation sein.

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Für die Behandlung stehen heute eine Reihe verschiedener Operationsmethoden zur Verfügung, die gute Aussichten auf einen langfristigen Erfolg haben. Zu den gängigen Verfahren gehören z.B. bei einem offenen Bein („ulcus cruris“) die Transplantation von Haut zur Deckung von Hautdefekten. Als Entnahmestelle dient typischerweise ein gesundes Hautareal am Oberschenkel oder an anderer normalerweise von Kleidung bedeckter Stelle. Voraussetzung für das Gelingen der Spalthauttransplantation ist eine infektionsfreie granulierende Wunde.

Medical Reports

Krampfadern im Becken