S u c h e n
Kryolipolyse (Fettreduzierung durch Kälte)

Die schonende Methode gegen überschüssige Fettdepots

Fettpölsterchen an Stellen, wo man sie am wenigsten gebrauchen kann – wer kennt das nicht? Die bekannten Problemzonen am Bauch und den Flanken zu bekämpfen, indem man akribisch Kalorien zählt oder sich ins Fitnesstudio quält, kann bei ausbleibendem Erfolg sehr frustrierend sein. Warum nicht mit einer wirksamen Kältetherapie gegen die ungeliebten Fettdepots vorgehen – ganz ohne OP und vor allem ohne lange Ausfallzeiten? Das innovative Verfahren der Kryolipolyse macht genau das möglich.

Die Technologie macht sich naturgegebene Reaktionen zunutze, um unsere Fettzellen anzugreifen. Wie das funktioniert? Die Zellen reagieren von Natur aus sehr empfindlich auf Kälte und können so zerstört werden, ohne dabei die Haut oder umliegendes Gewebe zu verletzen. Während der Behandlung in unserer Praxis in Düsseldorf werden die Fettzellen einer Kühlung ausgesetzt und sterben (Apoptose) ab. Das dabei freiwerdende Fett wird über Stoffwechselprozesse aus dem Körper abtransportiert, sodass das Gewebe insgesamt gestrafft wird.

Dr.med. Thomas Schappert

Ästhetische Medizin

Facharzt für Allgemeine und Innere Medizin

spezielle Schmerztherapie

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dr-schappert@medicalcenter-leflair.de

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Der Behandlungsablauf einer Kryolipolyse

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Zunächst ist aus Patientensicht zu beachten, dass eine Woche vor der Behandlung möglichst keine blutverdünnenden Medikamente, wie z.B. Aspirin, eingenommen werden sollten. Am Tag der Behandlung sollten Sie keine Kohlenhydrate essen, dafür aber viel Wasser trinken. Die Methode selbst wird mit einem Applikator durchgeführt, der das Fettgewebe durch ein sanftes Vakuum zwischen zwei Kühl-Paneele einzieht. Diese nicht-invasive Kältetherapie wird mithilfe der 3D-LIPOMED®-METHODE durchgeführt. Eine solche Sitzung dauert etwa 60 Minuten.

Für ein erfolgreiches Ergebnis sind dabei mindestens zwei Sitzungen im Abstand von einem Monat erforderlich, wobei eine dritte Sitzung das Ergebnis deutlich intensivieren kann. Nach der Behandlung ist auf Sauna und Sonne zu verzichten, bis die Rötungen verblasst sind. Ideal wird der Abbau der Fettzellen beschleunigt, indem Sie auf eine kontrollierte Kalorienzufuhr achten und sich ausreichend bewegen. Da eine Kryolipolyse nicht nur zum Fettabbau, sondern auch zur Straffung des Unterhautgewebes führt, ist in der Regel keine weitere Nachbehandlung notwendig.

Der Wirkmechanismus einer Kryolipolyse verständlich erklärt:

Die Technologie macht sich naturgegebene Reaktionen zueigen, um unsere Fettzellen anzugreifen. Wie das funktioniert? Der Wirkmechanismus ist ebenso simpel wie genial: Das Verfahren macht sich die Kälteanfälligkeit von Fettzellen zunutze. Diese reagieren von Natur aus sehr empfindlich auf Kälte und können so zerstört werden, ohne dabei die Haut oder umliegendes Gewebe zu verletzen. Dabei wird ein nicht-invasiver Applikator am gewünschten Bereich angebracht, der auf eine Temperatur von -8 bis -10 Grad gebracht wird und das darunterliegende Fettgewebe kühlt.

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Während der Behandlung  durchlaufen die gekühlten Zellen die sogenannte Apoptose (programmierter Zelltod biologischer Zellen) und werden in der Folge vom Körper abgebaut. Die abgestorbenen Zellen aktivieren durch Botenstoffe Entzündungszellen, welche die betroffenen Zellen in den Wochen und Monaten danach stufenweise abbauen. Das dabei freiwerdende Fett wird über Stoffwechselprozesse aus dem Körper abtransportiert, sodass das Gewebe insgesamt gestrafft wird.

Wie sind die Erfolgsaussichten?

Anders als bei einem operativen Eingriff muss der Körper bei der Anwendung einer Kryolipolyse das Fettgewebe selber abbauen. Dabei werden die entsprechenden Zellen, z.B. am Bauch, zerstört und der Körperumfang wird sichtbar reduziert. Die körpereigenen Entzündungszellen benötigen allerdings eine gewisse Zeit, um in das Fettgewebe einzuwandern und es langsam, aber sicher, abzubauen. Mit dem gewünschten Ergebnis ist daher erst nach 3 bis 5 Monaten zu rechnen. Wie viel Fett infolge eines Verfahrens abgebaut wird, kann nicht mit Sicherheit prognostiziert werden, aber 25% Fettreduktion sind sicher, trotzdem fallen die Ergebnisse von Person zu Person unterschiedlich aus. Gerne beraten wir Sie in einem Erstgespräch  umfassend über mögliche Ergebnisse und Ihre persönlichen Erfolgsaussichten.

Welche Körperzonen werden mit einer Kryolipolyse behandelt?

Oftmals können Problemzonen des Körpers weder durch Sport noch durch strenge Diät sichtbar verbessert werden.

Daher bietet sich gerade für diese Körperregionen die Kryolipolyse an:

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  •     Bauch
  •     Hüfte
  •     Oberschenkel (Innen- & Außenseite)
  •     Gesäß
  •     Oberarme (Innenseite)

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Kontraindikationen: Wann ist von einer Kroylipolyse Behandlung abzuraten?

Zwar ist das Verfahren vergleichsweise schonend – unter bestimmten Voraussetzungen ist die Therapie aber dennoch ungeeignet. Liegen bestimmte Erkrankungen vor oder nimmt der Patient bestimmte Medikamente ein, wird von der Behandlung dringend abgeraten. Man spricht in diesem Fall von sogenannten Kontraindikationen, die gegen die Durchführung sprechen. 

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Dazu zählen die folgenden Faktoren:

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  •     Starkes Übergewicht
  •     Erkrankungen des Fettgewebes
  •     Aktive Kälte- oder Druckurtikaria (Nesselsucht)
  •     Kryoglobulinämie
  •     Cortison-Langzeittherapie oder erhöhte Zufuhr von Cortison
  •     Schwangerschaft
  •     Hautareale mit offenen oder infizierten Wunden
  •     Raynaud-Krankheit
  •     Narbengewebe oder Hautleiden (Ekzeme oder Dermatitis)
  •     Eingeschränkte Gefühlsempfindung der Haut

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Gerne klären wir Sie in einem Beratungsgespräch ausführlich zum Thema Kontraindikationen auf. Gemeinsam mit Ihnen finden wir heraus, welches Verfahren sich für Sie am besten eignet.

Welche Risiken und Nebenwirkungen kann es geben?

Grundsätzlich ist die Kryolipolyse eine sehr schonende und risikoarme Form der Behandlung. Wie bei jeder Therapie können aber auch hier Nebenwirkungen auftreten, auf die wir die Patienten vorab in einem ausführlichen Beratungsgespräch detailliert hinweisen. Beispielsweise können sich an der behandelten Körperregion kleinere Hämatome (Blutergüsse), Rötungen oder Schwellungen bilden. Auch eine erhöhte Druck- und Berührungsempfindlichkeit kann an der behandelten Stelle eintreten.

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Weitaus seltener kommt es zu Knötchenbildungen im Fettgewebe oder postinflammatorischen Hyperpigmentierungen. Diese Nebenwirkung kann allerdings nur eintreten, wenn der Patient Hormone, Akne-Präparate, Antibiotika oder Malariamittel einnimmt.

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Haben Sie Fragen zu den Risiken und Nebenwirkungen? Gerne stehen wir Ihnen beratend zur Seite und klären Sie umfassend zu den Nebenwirkungen auf – damit Sie sich rundum wohl und sicher fühlen.

Sie wünschen sich eine Kryolipolyse? Lassen Sie sich beraten!