S u c h e n
Orthopädische Chirurgie

Als Kooperationspartner unterstützt Herr Dr. Senyurt mit Expertenwissen unser Angebot an medizinischen Leistungen. Durch die fachübergreifende  Zusammenarbeit sichern wir eine optimierte Versorgung und Therapie unserer Patientinnen und Patienten. Die Operationen finden in einer externen Klinik statt.

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Herr Dr. Senyurt ist Facharzt für:

Chirurgie                                                                                                

Unfallchirurgie                                                                                     

Orthopädie und Unfallchirurgie                                                       

Spezielle Unfallchirurgie                                                                    

Spezielle Orthopädische Chirurgie

Spezielle Kinderorthopädie

mit den Zusatzbezeichnungen:

Sportmedizin, Chirotherapie, Notfallmedizin sowie langjährig tätiger Spezialist für Begutachtungen (Medizinischer Gutachter)                                                                

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Dr. Hüseyin Senyurt

Orthopädie – Unfallchirurgie –

Sportmedizin

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dr-senyurt@medicalcenter-leflair.de

Tel.: +49(0)211-5150 8484

 

 

Private Sprechstunden

nur nach Vereinbarung

Wirbelsäule

Das komplexe System der Wirbelsäule (Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule) setzt sich zusammen aus Knochen, Gelenken, Muskulatur, Bändern und Bandscheiben. Dieses fein abgestimmte Zusammenspiel kann durch traumatische (unfallbedingte) als auch degenerative (durch Abnutzung bedingte) Veränderungen gestört werden.

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Die häufigsten Wirbelsäulenerkrankungen sind Verschleißerscheinungen, Bandscheibenvorfälle und Wirbelsäulenverkrümmungen. Bei der Diagnostik und Behandlung, die sich oft langwierig und komplex gestalten, kommt es auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Innerer Medizin, Neurologie,  Radiologie, Orthopädie/Traumatologie sowie der Rehabilitation, Orthopädietechnik, der Physiotherapie und der Schmerztherapie an.

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Rückenschmerz ist zu einer Volkskrankheit geworden. Während sich ein Großteil der akuten Rückenschmerzen auch ohne besondere Behandlungsmaßnahme wieder zurückbildet, bedürfen die chronischen Verlaufsformen einer differenzierten Diagnostik und Behandlung.
Ich biete Ihnen dafür das folgende diagnostische Behandlungsspektrum.

Spezialisiert arbeite ich mit meinem  Team auf dem Gebiet der Behandlung von Bandscheibenvorfällen, Scoliose oder Brüchen an der Wirbelsäule. Moderne operative Therapieformen von minimal-invasiven, endoskopischen oder mikrochirurgischen Eingriffen bis hin zu den klassisch “offenen” operativen Methoden zählen zu den Behandlungsschwerpunkten. 

Neben stabilisierenden Titanimplantaten kommen auch sogenannte dynamische Systeme zur Anwendung.
In unserer Klinik befinden wir uns in der glücklichen Lage, alle angesprochenen Fachbereiche kompetent vertreten zu haben, so dass wir ein weites Spektrum an wirbelsäulenspezifischen Erkrankungen behandeln können.

Ein Großteil der degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen und ein Teil der traumatischen Veränderungen der Wirbelsäule kann zunächst konservativ behandelt werden. Zudem sind häufig ältere Patienten mit zum Teil schweren internistischen Erkrankungen betroffen, für die eine umfangreiche Operation mit anschließender Rehabilitationsphase eine zu große Belastung darstellen würde.

Abhängig von der jeweiligen Symptomatik, Diagnostik und auch den Ansprüchen des Patienten legen wir ein spezifisches Behandlungskonzept fest. Hierbei kommen zum Einsatz:

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  • differenzierte medikamentöse Schmerztherapie
  • Infiltrationen, ggf. bildgebend (Röntgen, CT, Ultraschall) gestützt, z.B.:

Iliosakralgelenk

Facettengelenk

Neuroforamen

Periradikulär

Kaudablock

Epidural

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  • physikalische Schmerztherapie
  • balneophysikalische Therapie
  • Krankengymnastik
  • Orthesenversorgung
LEISTUNGSSPEKTRUM Wirbelsäulenerkrankungen

Korrekturoperationen

Wirbelsäulendeformitäten wie Skoliosen oder Kyphosen werden mit dem Oberflächenanalyseverfahren dreidimensional erfasst und mit modernen Korrekturmethoden aufgerichtet und stabilisiert. Unter einer Skoliose (altgriechisch: σκολιός, skolios „krumm“) versteht man eine Seitabweichung der Wirbelsäule von der Längsachse mit Rotation (Verdrehung) der Wirbel um die Längsachse und Torsion der Wirbelkörper – begleitet von strukturellen Verformungen der Wirbelkörper. Dies kann nicht mehr durch Einsatz der Muskulatur aufgerichtet werden. Die Wirbelsäule bildet dabei in der Regel mehrere, einander gegenläufige Bögen, die sich kompensieren, um das Körpergleichgewicht aufrechtzuerhalten (S-Form). Eine Skoliose kann bei allen Wirbeltieren einschließlich Fischen vorkommen. Die Skoliose beim Menschen wurde erstmals schon in der Antike vom griechischen Arzt Hippokrates beschrieben und behandelt.

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Der Cobb-Winkel (nach John Robert Cobb) dient als Maß für die Beurteilung der Skoliose.

 

Sportorthopädie

Die Sportorthopädie umfasst alle Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates – Knochen, Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen. Sportorthopädische Verletzungen und deren Folgen können zu Dauerschäden führen, die erhebliche Beschwerden auch im Alltag der Patientinnen/Patienten nach sich ziehen können. 

SCHULTER
KNIE
SPRUNGGELENK
ARTHROSKOPIE
Handchirurgie

Daumensattelgelenkarthrose

Die Handchirurgie umfasst die Diagnostik und Therapie (operativ und konservativ) von Verletzungen, angeborenen und erworbenen Funktionsstörungen sowie entzündlichen und nicht entzündlichen Erkrankungen der Hand und des Armes.

Handverletzungen

Schnittverletzungen, Stürze, Arbeitsunfälle usw. können zu akuten Verletzungen der Hände wie Quetschungen, Knochenbrüchen, Durchtrennungen von Sehnen, Nerven und Gefäßen, Reißen von Bändern und zu Hautdefekten führen, die eine sofortige operative oder konservative Behandlung erforderlich machen. Auch angeborene Fehlbildungen, durch Abnutzungserscheinungen entstandene Veränderungen oder einstige Verletzungen und Unfälle hinterlassen Folgen, die einer späteren Korrektur bedürfen. Die Behandlung der Nervenverletzungen, ihrer Folgeschäden oder die Nervenkompressionssyndrome sowohl der oberen als auch der unteren Extremität gehören ebenfalls in dieses Fachgebiet. 
Im Verlauf der Rheumatoiden Arthritis (Rheuma) sind auch die Hände sehr oft betroffen. Die Rheuma-Chirurgie der Hände versucht durch spezielle Eingriffe in diesem Bereich die Funktion möglichst zu erhalten oder wiederherzustellen.

Unser angestrebtes Behandlungsziel ist die Erhaltung oder Wiederherstellung einer gut fühlenden, greiffähigen, beweglichen und schmerzfreien Hand. Die handchirurgischen Eingriffe können fast immer ambulant durchgeführt werden.

Übersicht der wichtigsten Themenbereiche aus der  Handchirurgie

  • Akutversorgung
  • Nervenkompressionssyndrome (Karpaltunnelsyndrom, N. Ulnaris SyndromDaumensattelgelenkarthrose…)
  • Dupuytrensche Erkrankung
  • Gelenkprothetik, Arthroplastik
  • Rheumachirurgie
  • Mikrochirurgische Knochenwiederherstellung
  • Handgelenk und Handwurzel
  • Handinfektionen (Septische Hand)
  • Funktionswiederherstellung bei Lähmungen (Motorische Ersatzoperationen)
  • Schmerztherapie, Reflexdystrophie

 

Fußchirurgie

Hallux valgus

Unsere Füße tragen uns durchs Leben, sie sind wichtig für ein normales und aktives Leben. Vielen Menschen wird diese Tatsache erst bewusst, wenn Beschwerden auftreten. Ganz unterschiedliche Ursachen können dazu führen, dass die Füße schmerzen. Oft ist es wichtig, dass Störungen der Fußfunktionen frühzeitig erkannt und behandelt werden. In der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie befassen wir uns schon seit langem intensiv mit diesem Spezialgebiet. Bereits seit 1997 behandelt Herr Dr. Senyurt sowohl operativ wie auch konservative Fußerkrankungen.

Viele Beschwerden können konservativ, also ohne eine Operation behandelt werden. Die Patienten werden dann zu speziellen Einlagen, geeignetem Schuhwerk, selbsttätigen Übungen oder auch Krankengymnastik beraten und es werden Ihnen entsprechende Verordnungen und informative Merkblätter mitgegeben.  

Manchmal ist aber auch eine Operation notwendig. Es ist dann oft nicht sinnvoll, den Entschluss zur Operation zu lange aufzuschieben, da durch Fehlstellungen und Schonhaltung Folgeschäden auftreten, die man vermeiden könnte. Dank spezieller Operationstechniken können viele Patienten, insbesondere nach der Korrektur der sehr häufigen Großzehenfehlstellung, den Fuß bereits am Operationstag voll belasten. Allerdings muss der Fuß für die Zeit der Wundheilung geschont werden.

Nach einer eingehenden Erstuntersuchung bespreche ich die gestellte Diagnose mit den Patienten und erstelle einen individuellen Behandlungsplan. Falls eine Operation notwendig ist, wird besprochen, ob sie ambulant oder in stationärer Betreuung erfolgen soll. Dabei werden der Umfang des Eingriffes, mögliche Begleiterkrankungen sowie die Möglichkeiten der häuslichen Versorgung berücksichtigt

Behandlungsschwerpunkte

  • Vor- und Mittelfußerkrankungen
  • schmerzhafte Exostosen
  • Störungen der muskulären Balance (idiopathisch oder als Folge neurologischer Erkrankungen oder eines Schlaganfalls)
  • Verrenkungsbrüche des Mittelfußes
  • Rheumatische Vor- und Mittelfußschäden
  •  Rückfußverletzungen oder –erkrankungen
  • Sportverletzungen
  • Achillessehnenschmerzen
  • Achillodynie mit partieller Ruptur und Nekrose
    Rheumatische Gelenkschäden
  • Tarsaltunnelsyndrom
  • Tendinitis der Peronealsehnen oder Beugesehnen
  • Knochenbrüche und deren Folgen (Außenknöchel, Sprunggelenk, Sprungbein, Fersenbein)

 

 

Endoprothetik

Bei Endoprothesen (von griech.: endo “innen”) handelt es sich um Implantate, die dauerhaft im Körper verbleiben und das geschädigte Gelenk ganz oder teilweise ersetzen.

Am bekanntesten sind wohl die künstlichen Hüftgelenke. Heute stehen auch Endoprothesen für weitere Gelenke zur Verfügung (Kniegelenk, Schultergelenk, seltener auch eine SprunggelenkEndoprothese sowie Ellbogengelenks- und Fingergelenksprothesen), wobei arthrotische Gelenkveränderungen eine häufige Indikation darstellen. In der Veterinärmedizin (Hunde/Katzen) hat das künstliche Hüftgelenk inzwischen ebenfalls Einzug gehalten.

Im Wesentlichen sind alle körperfremden Ersatzteile, die komplett in den Körper eingebracht werden, Endoprothesen, auch Implantate genannt. Dazu zählen auch Herzklappenersatz, Gefäßersatz oder Brustimplantate. Daneben gibt es noch spezielle Implantate, die nicht ausschließlich im Körper verborgen sind, sondern austreten, und daher auch als Endo-Exo-Prothesen bezeichnet werden können, wie Zahnimplantate, Cochlea-Implantate oder Endo-Exo-Prothesen nach Amputation z. B. des Oberschenkels oder des Oberarms. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich jedoch ausschließlich mit den in Orthopädie und Unfallchirurgie verwendeten Gelenkendoprothesen.

Der weltweite Umsatz für Endoprothesen belief sich 2012 auf 43,1 Milliarden US-Dollar, was eine Steigerung um 1,2 % bedeutete. Dabei betrug der Marktanteil für Knie-Endoprothesen 49 % und für Hüft-Endoprothesen 42 %, während die übrigen Gelenke nur 9 % ausmachten. Weltweit vertreiben fast 200 Unternehmen Endoprothesen, wobei die führenden zehn Unternehmen 94 % des Marktes unter sich aufteilen.

 

 

Prothesenverankerung im Knochen

Grundsätzlich entsteht der dauerhafte Halt einer Prothese durch vom Körper neu gebildete Knochensubstanz, die die Prothese fest umschließt. Diese knöcherne Integration erfordert eine genaue Einpassung der Prothese in das Knochenlager. Durch Knochenzement kann die Passgenauigkeit methodisch vereinfacht werden. Man unterscheidet demnach

o zementierte Prothesen

o zementfreie Prothesen

Hybrid-Prothesen, bei denen beispielsweise die Hüftpfannenprothese zementiert und der Schaft zementfrei ist

 Hüfte

Bei Hüftgelenkprothesen wird zwischen (Hüft-/Oberschenkel-) Kopfprothesen, Schaftprothesen (Stielprothesen) (Femurschaft) und Hüftpfannenprothesen unterschieden. Werden sowohl der Gelenkkopf als auch die Gelenkpfanne ersetzt, handelt es sich um eine Total-Endo-Prothese (TEP), wird nur der Kopf ersetzt, spricht man von Hemi-Endo-Prothese (HEP).

 

Tumorchirurgie

Tumore entstehen durch gehäuftes Auftreten von Veränderungen in bestimmten Genen, diesen Vorgang nennt man Entartung. Alternativ kann eine Entartung durch Viren und Bakterien erfolgen, bei denen eine fortlaufende Erregung  mit Zytokinen durch die Immunreaktion und mit Wachstumsfaktoren zum Ersetzen der zerstörten Zellen auftritt. Durch eine häufige Zellteilung wird die Entstehung von Mutationen beim Kopieren des Genoms begünstigt.

Wie wirken sich Tumore auf den Körper aus?

Die Medizin unterscheidet grundsätzlich zwei Kategorien von Tumoren -gutartige und bösartige Tumore. Gutartige Tumore wachsen typischerweise langsam und führen zu keinen Komplikationen im Körper des Patienten. Einige gutartige Tumore können sich jedoch durch Mutation zu malignen, also bösartigen Tumoren verändern. Tumore können durch vermehrtes Wachstum Druck auf umliegendes Gewebe ausüben. Dadurch kann es zu Gewebeschwund in angrenzenden Bereichen kommen.

Knochen und Weichteiltumoren können aufgrund ihres Wachstums mit fortschreitender Knochenzerstörung nicht nur zu Schmerzen und zum Bruch des Knochens, sondern letztendlich auch zum Tode führen

Wie können Tumore therapiert werden?

Unser Team zusammengesetzt aus Tumororthopädie, Chirurgie, Radiologie, Onkologie(Kinderonkologie), Strahlentherapie, Pathologie und bietet modernste operative und onkologische Verfahren.

Die Tumortherapie erfolgt durch operative Tumorentfernung, Bestrahlung mit ionisierenden Strahlen und/oder Chemotherapie.
Bei bestimmten bösartigen Tumoren gibt es zusätzliche, spezielle Therapieoptionen.

Von frühzeitigen Untersuchungen zur Abklärung von etwaigen Unregelmäßigkeiten, über die Behandlung verschiedenster Tumorarten, bis hin zu möglichst geringen Eingriffen können wir in unserer Klinik ausgezeichnet versorgen.

  • Diagnostische Abklärung von Tumoren
  • Behandlung von gut- und bösartigen primären Knochentumoren und Weichteiltumoren
  • Behandlung von Knochen- und Weichteilmetastasen
  • Extremitätenerhaltende Operationsverfahren
  • Rekonstruktion nach Tumorresektion – Tumorenendoprothesen- Verbundosteosynthesen bei Knochenmetastasen
  • Amputation

Leistungsspektrum:

  • Mitbeurteilung suspekter Befunde.
  • Schnelle Antwort auf Ihre Zuweisung, umfassende Information für Sie.
  • Rasche Untersuchung, Biopsie und diagnostische Sicherheit für den Patienten.
  • Umfassende Beratung der Patienten und ihrer Angehörigen.
  • Multidisziplinäre Tumorkonferenz zur Optimierung der Behandlungsstrategie.
  • Kompetente Planung des operativen Vorgehens, der Chemo- und Strahlentherapie.
  • Extremitätenerhalt bei malignen Tumoren meist möglich.
  • Optimierte Versorgung auch komplexer Patienten und Kinder jeglichen Alters.

 

 

 

Tumororthopädie

Veränderungen im Knochen oder in den Weichteilen können unterschiedlichste Ursachen haben, wie Entzündungen, Stoffwechselkrankheiten, Erkrankungen anderer Organe, Hormonveränderungen und Gewebsfehlbildungen. Diese werden dann als tumorähnliche oder tumorvortäuschende Veränderungen bezeichnet. Die eigentlichen Knochen- und Weichgewebstumoren, insbesondere die bösartigen, sind außerordentlich selten, so dass die Erfahrung hinsichtlich der Diagnostik und Therapie im Allgemeinen sehr gering ist.

Um die Behandlung von Patienten mit Knochen- und Weichgewebstumoren sowie Knochenmetastasen effektiv und optimal durchführen zu können, gehören solche Patienten in entsprechende Zentren, die den Patienten in seiner Ganzheit in die interdisziplinären Diagnostik- und Therapiekonzepte einbindet. Im Rahmen dieses interdisziplinären Managements wird ein tumorspezifischer Gesamtbehandlungsplan unter Einbeziehung von Onkologen, Radiologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Psychologen und natürlich Chirurgen und Orthopäden erarbeitet.

Es gilt der Grundsatz: “Ein Patient mit Verdacht auf einen Knochen- oder Weichgewebstumor sollte schon vor einer Gewebeprobe einem entsprechenden Zentrum zugewiesen werden”.

Die fundamentale Grundlage für solche in der Regel psychisch und physisch anstrengenden und belastenden Therapien stellt unserer Auffassung nach ein uneingeschränktes Vertrauensverhältnis zwischen behandelnden Ärzten und dem Patienten dar. Dessen Realisation beginnt bereits mit einer ausführlichen Beratung des Patienten über alle befundspezifischen Therapieoptionen unter Hinweis auf Vor- und Nachteile sowie Komplikationsmöglichkeiten, setzt sich fort in der Begleitung der Patienten in Therapiephasen anderer Fachgebiete (Onkologie, Strahlentherapie) und leitet dann über in die tumorspezifische Nachsorge nach Abschluss aller Therapiemaßnahmen. Für bestimmte Tumorarten erfolgt die Behandlung nach international standardisierten Therapiekonzepten wie beim Osteosarkom (COSS-96-Protokoll) und bei den Tumoren der Ewing-Gruppe (EURO-EWING-99-Protokoll).

Innerhalb des Tumorzentrums stehen an einem Standort alle modernen Verfahren der Diagnostik und multimodalen Therapie zur Behandlung von Patienten mit solchen Tumoren zur Verfügung. In den regelmäßigen Tumorkonferenzen werden insbesondere komplizierte und ungewöhnliche Erkrankungsfälle vorgestellt und interdisziplinär diskutiert, um das diagnostische und therapeutische Vorgehen zu optimieren.

Kinderorthopädie und Kindertraumalogie

Aus medizinischer und vor allem orthopädischer Sicht unterscheiden sich Erwachsene und Kinder stark, befinden sich letztere doch noch in einem kontinuierlichen Wachstums- und Entwicklungsprozess. Bei der Beurteilung kinderorthopädischer Probleme liegt auf diesen Aspekten ein entsprechend besonderer Fokus.

Wir bieten eine ganzheitliche Betreuung aller orthopädischen Probleme bei Kindern an, von der Geburt bis zum abgeschlossenen Wachstum. Ob angeborene oder erworbene Skelettfehlbildungen, Hüftprobleme oder Fußdeformitäten – die Behandlung wird stets in ein individuelles Konzept eingebettet, das für die kleinen Patienten und ihre Eltern ideale Bedingungen für einen erfolgreichen Verlauf schafft.x

Krankheitsbilder

  • Angeborene Hüftdysplasie oder Hüftluxation 
  • Morbus Perthes
  • Hüftkopfgleiten
  • Achsdeformitäten der Beine
  • Klumpfuß
  • Fußdeformitäten (Knick-, Hohl- Spitzfüße)
  • Skoliose
  • Gesamtes Spektrum der Frakturbehandlung bei Kindern und Jugendlichen (operativ und nicht-operativ)
  • Sportorthopädie bei Kindern und Jugendlichen (Knieverletzungen, Knieschmerzen)
  • Angeborene und posttraumatische Skelettfehlbildungen Hüftschmerzen bei Jugendlichen

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Im Mittelpunkt der Kindertraumatologie steht die Versorgung aller Verletzungen von Kindern und Jugendlichen bis zum 16. Lebensjahr. Dazu zählen beispielsweise Wunden, Prellungen, Knochenbrüche (Frakturen) sowie Verletzungen von Sehnen oder inneren Organen.

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Wir legen großen Wert auf eine adäquate Behandlung der Kinder und Jugendlichen in Notfallsituationen und versorge  Verletzungen wie Knochenbrüche besonders behutsam. Wir behandeln die Kinder mit einem erfahrenen Oberarztteam. Entsprechend behandeln wir unsere Patienten mit höchster Intensität – von der Ambulanz, über den Operationsbereich bis hin zu den einzelnen Stationen.

Prellungen, Verstauchungen und Wunden

Prellungen, Verstauchungen und offene Wunden lassen sich gut ambulant behandeln. So versorgen wir Wunden mit einem besonderen Gewebekleber, legen bei Verstauchungen Tape-Verbände an oder spezielle Schienen für Kinder.

In der Schmerztherapie und Notfallversorgung von Prellungen, Verstauchungen und Wunden setzen wir auf das aktuelle und bewerte Verfahren. 

Brüche (Frakturen)

Die Frakturbehandlung bei Kindern und Jugendlichen unterliegt Besonderheiten. Wichtig ist beispielsweise, inwieweit sich die Knochenfragmente verschoben haben. Außerdem spielen das Alter und die Lokalisation der Fraktur eine entscheidende Rolle.

Kinder und Jugendliche befinden sich im Wachstum. Und das ist gut. Denn so können sich aufgrund offener Wachstumsfugen zahlreiche Brüche im Laufe des Wachstums ohne medizinische Hilfe korrigieren. Das heißt, der Knochenbruch lässt sich im Gips ausheilen, eine Operation bleibt den Patienten erspart. Voraussetzung dafür: genaue fachärztliche Kenntnisse, über die wir in der Kindertraumatologie Koblenz verfügen.

Besteht jedoch die Notwendigkeit, einen Knochen in seine normale Position zurück zu bringen, wenden wir in der Regel Verfahren aus der Leitungsanästhesie an. Das Ziel dabei: die Schmerzbahnen einer Extremität – etwa des Armes – zu unterbrechen, um so eine schmerzfreie Reposition des Knochenbruches vorzunehmen. Der Vorteil davon: Wir können die Kinder und Jugendliche ambulant behandeln und sie dürfen nach einer kurzen Überwachungsphase wieder nach Hause.

Stabilisierende Operationen

Verschobene Knochenbrüchen benötigen eine stabilisierende Operation. Ganz wichtig dabei: Fachkenntnisse über kinderspezifische Techniken und Fixierungsmaterialien. Wir verfügen über dieses Know-how – dank unserer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen. Wir haben die entsprechende Erfahrung und Expertise,  überblicken sämtliche kindgerechte Stabilisierungssysteme wie Drähte, spezielle Schrauben oder Nägel, die sich durch den Markraum des Knochens schieben lassen. Dazu zählen auch äußere Fixationen über Metall- oder Kohlefaserstangen. Je nachdem, wo die Fraktur vorliegt, kommt das dafür optimale Osteosyntheseverfahren zum Einsatz.

Nicht zu vergessen bei alledem: die besondere Bedeutung der Wachstumsfugen. Ihr Schutz und die adäquate Versorgung bei Verletzungen in diesem Bereich sind für das weitere Längenwachstum des verletzten Knochens entscheidend.

 

Gutachter

Herr Dr. Senyurt ist langjährig tätiger Spezialist für Begutachtungen (Medizinischer Sachvertändiger)

Als Sachverständiger ist er tätig für verschiedene Bereiche:

Sachverständiger für Gerichte (OLG, LG, LSG, SG)

Sachverständiger für Berufsgenossenschaften

Sachverständiger für Versicherungen

Sachverständiger für Rechtsanwälte

Medizinischer Gutachter

Die Bezeichnung „medizinischer Gutachter“ ist in der Bundesrepublik Deutschland nicht geschützt.
Die Berufsordnungen (BO) der Landesärztekammern in den Bundesländern verpflichten dem Grunde nach jeden approbierten Arzt, bei Bedarf ein Sachverständigengutachten zu erstellen.
Die Gründe, die einen Zeugen berechtigen, ein Zeugnis zu verweigern, berechtigen auch den medizinischen Gutachter, einen Gutachtensauftrag abzulehnen. Ein Gericht kann einen Sachverständigen von der Erstattung eines Gutachtens entbinden.

Ein medizinischer Gutachter muss nachweisen, dass er eine besondere Fachkunde in Verbindung mit einem überdurchschnittlichen Fachwissen über ein bestimmtes Gebiet aufweist. Hierzu dienen neben seiner Approbation bestimmte Zusatzausbildungen.